Die Kirchen des Ostens rücken angesichts gesellschaftlicher Entwicklungen immer stärker in das Blickfeld der öffentlichen Wahrnehmung. Eine Auseinandersetzung mit Ihnen ist auch für die Pastoral und Religionspädagogik von großer Bedeutung.

Unser Anliegen ist es, die Geschichte und Gegenwart der östlichen Kirchen in der universitären Lehre zu vermitteln. Neben der Wissensvermittlung in der Breite der Fächer soll auch fachlicher Profilierung in Scherpunktbereichen ermöglicht werden. Dies geschieht zunächst durch einen konfessionskundlichen Überblick zu den jeweiligen Kirchen (FTH 04 – VO, Einführung in die Ostkirchen). Zudem werden Vorlesungen aus der Patrologie (FTH 15 – VO Grundkurs Patrologie; FTH 20 – VO Aufbaukurs Patrologie), Seminare und Exkursionen angeboten.

Im WS 2015/16 wurde an der Katholisch-Theologischen Fakultät im ökumenischen Miteinander mit der Orthodoxen Bischofskonferenz in Österreich einen orthodoxen Schwerpunkt im Masterstudiengang Religionspädagogik eingerichtet. Dieses am Fachbereich angesiedelte Studiumsangebot, das für angehende orthodoxe Religionslehrerinnen und Religionslehrer gedacht ist, kann österreichweit nur an der Universität Wien absolviert werden. Damit leistet der Fachbereich eine wichtige wissenschaftlich-ökumenische Brückenfunktion zu der Integration der Orthodoxen Kirche in Österreich.

Zusätzlich zum Masterstudium mit orthodoxen Schwerpunkt kann auch ein orthodox-theologischer Schwerpunkt im Rahmen des Masters „Advanced Theological Studies“ absolviert werden.