Добро пожаловать - Herzlich Willkommen - καλώς ορίσατε

Das Zweite Vatikanische Konzil, dessen Öffnung für die Ökumene und die daraus folgende Errichtung der Stiftung Pro Oriente durch Kardinal Franz König führten zu einer vertieften Auseinandersetzung mit den Kirchen des Ostens. So wurde im Wintersemester 1975/76 der Lehrstuhl und das Institut für Patrologie und Ostkirchenkunde an der  Kath.-Theol. Fakultät errichtet. In den über 40 Jahren seines Bestehens konnte sich der Fachbereich eine große Bekanntheit im nationalen sowie internationalen Bereich erarbeiten. Von Anfang hatte er zwei Schwerpunkte: die Ostkirchenkunde und die Patrologie.

Der Fachbereich gehört seit 2012 zum Institut für Historische Theologie. Lehre und Forschung beschäftigen sich mit Geschichte, Theologie und Liturgie der ostkirchlichen  Traditionen (altorientalische und orthodoxe Kirchen und die mit Rom unierten Ostkirchen); wobei es vor allem um die ökumenische Perspektive geht.

Das Studium des Schrifttums der Kirchenväter (Patrologie) ist die unverzichtbare Grundlage für das Verständnis der Theologie der östlichen Kirchen, aber ebenso der katholischen Kirche.

Masterstudiengang Orthodoxe Relgionspädagogik

Am Fachbereich „Theologie und Geschichte des christlichen Ostens“ ist seit Februar 2017 auch eine Laufbahnstelle-Professur für Orthodoxe Theologie angesiedelt. Diese Professur koordiniert den seit WS 2015/16 eingeführten orthodoxen Schwerpunkt im Masterstudiengang Religionspädagogik. Mit diesem zweijährigen Masterstudium besteht zum ersten Mal an der Universität Wien die Möglichkeit, einen Studiengang zu absolvieren, der einen konfessionellen, orthodoxen Schwerpunkt hat. Das Masterstudium befähigt die Studierenden, als orthodoxe Religionslehrerinnen und Religionslehrer an den höheren Schulen österreichweit zu unterrichten.

„Gerade weil die in Österreich lebenden Kinder und Jugendlichen viel stärker von aktuellen, westeuropäischen Fragestellungen geprägt sind, ist eine Ausbildung der Religionslehrer an einer inländischen Universität unabdingbar. Der interkulturelle und interreligiöse Kontext, die westeuropäische Wissenschaftskultur, die forschungs- und kompetenzorientierte Lehre, die Auseinandersetzung mit gesellschaftsrelevanten Themen und die panorthodoxe Weite sind wesentliche Konstanten dieser universitären Ausbildung“ (Ioan Moga, Die Ausbildung orthodoxer Religionslehrer in Österreich, in: RGOW 6/2017, S. 19)

 

> > > Flyer: Master in orthodoxer Religionspädagogik
> > > Curriculum Master 
> > > Weitere Infos