Rumänien Exkursion Mai 2025

Vom 23.-31. Mai erkundete eine 17-köpfige Gruppe unter der Leitung von Univ.-Prof. Thomas Németh die Vielfalt Rumäniens – von Bukarest bis zur Bukowina, vom Schwarzenmeer bis nach Siebenbürgen. Die Reise, organisiert vom Fachbereich für Theologie und Geschichte des christlichen Ostens, bot Einblicke in Religion, Geschichte & Kultur.

In Bukarest standen der Patriarchensitz, die Nationalkathedrale und das Kloster Stavropoleos auf dem Programm. Weiter ging es an die Schwarzmeerküste, wo die Gruppe die frühchristliche Basilika in Niculițel und die Moschee in Constanța besuchte.
Ein Höhepunkt war die Kathedrale von Curtea de Argeș, einst Sommerresidenz König Carols I., sowie die Klöster Cozia und Turnu. In Siebenbürgen führte der Weg nach Sibiu (Hermannstadt), wo die Gruppe in der Evangelischen Akademie nächtigte und die Altstadt von Alba Iulia mit der romanisch-gotischen Kathedrale St. Michael erkundete.
In Valea Viilor (Wurmloch) beeindruckte die evangelische Kirchenburg, während Sighișoara mit der Bergkirche und der Schülerstiege faszinierte.
Am Himmelfahrtstag feierte die Gruppe im Kloster Neamț eine bischöfliche Liturgie mit. Die berühmten Moldauklöster Moldovița und Voroneț mit ihren bemalten Außenwänden hinterließen bleibende Eindrücke.
Nach einer weiteren landschaftlich eindrucksvollen Fahrt durch den gebirgigen Teil des Nordens bot das Memorial bzw. Museum über die Verbrechen des Kommunismus in Sighetu Marmației beklemmende Einblicke in die dunklen Seiten der Geschichte des 20. Jahrhunderts. In Șurdești konnte eine griechisch-katholische Holzstabkirche bewundert werden.
Den Abschluss bildete Cluj (Klausenburg), wo die Gruppe eine griechisch-katholische Liturgie feierte und die reformierte theologische Fakultät besuchte.

Die Exkursion bot unvergessliche Begegnungen mit Vertreter:innen verschiedener Kirchen und Institutionen sowie tiefe Einblicke in die reiche Geschichte & Kultur Rumäniens.

Fotos Exkursion Rumänien